Typeface: FF MEta
FF Meta ist eine serifenlose Linear-Antiqua-Schrift, die 1985 als „PT 55“ von Erik Spiekermann für die Deutsche Bundespost entworfen wurde. Ihre Formmerkmale stammen im Wesentlichen von der GST-Polo, die Georg Salden von 1972–1976 entwickelt hat.
Die Post entschied sich dann kurzfristig doch für die Beibehaltung der Helvetica und die Meta wurde erst 1991 mit Ikarus M auf dem Macintosh umgesetzt und bei FontShop veröffentlicht. Benannt ist die Schrift nach dem Designstudio Metadesign, dessen Gründer Erik Spiekermann ist.
Ursprünglich für gute Lesbarkeit bei kleinen Schriftgraden konzipiert, hat sie in den 1990er Jahren weite Verbreitung bei Zeitschriften und Beschilderungen gefunden. Momentan ist die FF Meta unter anderem Hausschrift des WDR, der AVM GmbH und der Mozilla Foundation. Seit 10. April 2007 wird die Schrift auch vom ORF für Bildschirminhalte verwendet.
Zu den Merkmalen zählen ein eher großzügiger Abstand zwischen den Zeichen, schräge Rundungsabschlüsse bei den Buchstaben C, G, S, a, c, s, abgeschrägte und teilweise leicht gebogene obere Abschlüsse der Vertikalen bei Kleinbuchstaben, sowie runde Punkte bei i und j. Das kleine g hat eine von der Renaissance-Antiqua inspirierte Form mit offener Schleife.
Besonderer Wert wurde auf die gute Unterscheidbarkeit aller Buchstaben gelegt, so hat der Kleinbuchstabe l (wie bei „lange“) einen Bogen, um ihn besser vom Großbuchstaben I (wie bei „Indien“) unterscheiden zu können.
Die Schriftart existiert sowohl in der Breite Normal als auch Condensed in den fünf Strichstärken Normal, Book, Medium, Bold und Black, jeweils mit passender Kursivschrift, bei der zahlreiche Buchstaben eine entsprechende kursive Form aufweisen. Sowohl Mediävalziffern (proportional) als auch Versalziffern (fester Breite) stehen zur Verfügung.
Seit Mitte 2005 existiert mit der Meta Headline eine Variante der Meta, die speziell für den Einsatz in großen Schriftgraden entwickelt wurde und über ein wesentlich ruhigeres Schriftbild mit weniger Rundungen verfügt. Es gibt sie in den Strichstärken Light, Regular, Bold und Black.
Für Mai 2007 angekündigt ist die Veröffentlichung der MetaSerif, einer Serifenversion der Meta, die in Mittellänge und Strichstärke mit der MetaSans abgestimmt ist. Bisher gibt es nur einen öffentlichen Entwurf, jedoch noch keine kursive Version. 
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